Buchrezension – Norbert Treutwein/Übersäuerung

Norbert Treutwein - Übersäuerung Buchrezension franzis-Blogstory.schreibnacht.de

Hallo Ihr Lieben,

ich bin froh, euch verkünden zu dürfen, dass ich nun ein wenig Unterstützung auf meinem Blog erhalte. Meine Schwester Patricia liest sehr gerne und gemeinsam sind wir auf die Idee gekommen, dass sie über gelesene Bücher schreiben könnte, die sich mit dem Thema “Gesundheit” befassen.

Also, übergebe ich hiermit das Wort an sie 🙂
Ihr könnt ja mal schreiben, wie euch diese neue Kategorie gefällt.

Wir würden uns sehr freuen.

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Damit auch ein herzliches Hallo von mir. Ich bin Franzis große Schwester, Patricia. Im Gegensatz zu ihr, arbeite ich allerdings nicht im Gesundheitswesen – ich bin ein Büromensch und auf meinem Weg zur Hobbyautorin. Daher kenne ich mich gut mit stundenlangem Sitzen, trockenen Augen und Multitasking aus. Privat interessiere ich mich aber sehr für die Bereiche der Naturheilkunde. Ich möchte verstehen, warum mein Körper so reagiert, wie er es eben tut. Gegebenheiten zu hinterfragen und sich auf die Suche nach der Ursache zu begeben – das liegt in meiner Natur. So habe ich neben meinem Beruf auch ein Studium im Bereich der Wirtschaftspsychologie erfolgreich abgeschlossen. Daher stapeln sich so einige Bücher in meinem Regal. Es freut mich sehr, dass ich mich mit meinen Buchrenzensionen in diesem Bereich nun etwas austoben darf.

Norbert Treutwein - Übersäuerung
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Heute habe ich euch ein Buch mitgebracht, das sich mit dem Problem der “Übersäuerung” auseinandersetzt. Der Autor, Norbert Treutwein, hat so allerhand Bücher zu dem Thema verfasst. Ich besitze ein älteres seiner Exemplare: Übersäuerung – Die optimale Säure-Basen-Balance  (ISBN: 978-3-86800-238-6).

Ich kann euch leider nicht mehr sagen, wann und für wie viel Geld ich es damals gekauft habe. Gebrauchte Bücher dieser Ausgabe bekommt man im Online-Handel allerdings schon für unter einen Euro.

Dass das vorgestellte Buch etwas älter ist, finde ich persönlich nicht schlimm. Denn es sind die Inhalte, die zählen und diese scheinen mir doch sehr aktuell. Auf etwa 112 Seiten erfährt man einiges zu dem Problem der Übersäuerug und wie man dieses behandeln kann.

Doch, was bedeutet sauer eigentlich?
Die Maßeinheit zur Bestimmung des Säuregrades, ist der ph-Wert. Dieser reicht von einer Skala von 0 bis 14, wobei die 7 den neutralen Punkt fixiert und 0 den stärksten Säuregrad bestimmt (14 = höhster basischer Wert). Auf den ersten Seiten wird das im Buch sehr gut erklärt. Denn auch im Körper gibt es unterschiedliche ph-Werte und, wenn diese durch äußere Einflüsse (wie etwa die Nahrungsaufnahme) durcheinandergebracht werden, kann sich das zum Beispiel wie folgt äußern: Sodbrennen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Baukrämpfe und Knochenprobleme aber auch ein unreines Hautbild.

Natürlich sind das alles Symptome, die man gerne vermeiden möchte. Aber Fakt ist, dass mehr als  90 % der Bundesbürger übersäuert sind. Treutwein bezeichnet diese als “saurer Mensch” bzw. saure Menschen.
Doch nicht nur die Nahrung hat Einfluss auf die ph-Werte der körpereigenen Flüssigkeiten – auch Stress, Tabak- und Alkoholkonsum können den Säuregehalt begünstigen.

Nachdem Norbert Treutwein im ersten Teil seines Buches uns mit Informationen zu den Ursachen füttert, kommt er im zweiten Kapitel auf die Therapie des sauren Menschen zusprechen. Er listet auf, was sich wie auf die Säure-Skala auswirkt und stellt eine Basen-Hitliste zur Verfügung. Durch den Konsum dieser Basen-Hits kann man dem sauren Körper und den Symptomen entgegenwirken. Interessant ist auch, dass nicht unsere Zunge bestimmt, was sauer ist. So fördern zum Beispiel saure Äpfel, Zitronen und Essigsäure sogar die Basenbildung. Der menschliche Körper ist ein Mysterium und Phänomen.

In dem Therapie-Teil behandelt der Autor weiterhin die Suchtfaktoren Salz und Zucker und die Auswirkungen von mangelnder Bewegung. Er erklärt, was wirklich fett macht, betrachtete verschiedene Ernährungsweisen und nimmt auch so einige Lebensmittel etwas genauer unter die Lupe. 

Das dritte Kapitel stellt, meiner Meinung nach, mit wenigen Seiten eine Ergänzung zum vorherigen Therapie-Kapitel dar, indem sich dieses dem Sport und dessen positiven Auswirkung auf den Körper widmet. Das Ganze endet schließlich mit einem wirklich kurzen Säure-Krankheiten-Glossar.

Ich muss sagen, dass ich das Buch sehr aufschlussreich finde und immer wieder gerne darin blättere. Daher gibt es von mir eine definitive Weiterempfehlung mit vier von fünf Äpfeln von mir.

Besonders hilfreich ist die Basen-Hitliste. So kann man ganz einfach schauen, dass man jeder Mahlzeit eine basische Komponente beifügt, um für eine bessere Balance im Körper zu sorgen. Die Aufteilung der Kapitel hat für mich einen Sinn, wobei der Sportteil nicht unbedingt eine eigene Überschrift benötitgt hätte. Es wirkt, wie bereits beschrieben, eher wie eine Ergänzung zu Teil 2 auf mich. Auf jeden Fall fand ich gut, wie der Autor es geschafft hat, andere wichtige Themen (Stichworte “Bewegung”, “Zucker” und “Salz”) mit einfließen zu lassen. Einen kleinen Punkt muss ich aber dennoch abziehen: Ich finde das Krankheiten-Glossar viel zu klein – gerade in Hinblick darauf, dass Norbert Treutwein die Übersäuerung schon als einen sehr großen Einflussfaktor für die meisten Krankheiten benennt:

“Jede Krankheit wird von Säure gefördert.”

Norbert Treutwein, Übersäuerung, S. 10


Das Buch weckte in mir jedenfalls das Interesse, mich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen. Daher habe ich mir auch ein weiteres Buch zu diesem Gesundheitsproblem gekauft. Auf dieses werde ich noch zu sprechen kommen. Also, dranbleiben 😉


Ich wünsche euch eine gute Gesundheit.
Viele Grüße

Patricia


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